2010

VOLKER MEIER
MALEREI

20. AUGUST - 18. SEPTEMBER 2010

EINFÜHRENDE WORTE ZUR VERNISSAGE

DR. MAIKE BRUHNS

Volker Meier: Objekt und Windhutze im Fenster. 1962. Eitempera/Papier. 33 x 47 cm

Mit dem Künstler zu See

Mit der Ausstellung des Hamburger Malers Volker Meier eröffnet die Galerie Heike Hinkelmann in Winterhude. Meier, der mit seinem Kutter Nord-und Ostsee besegelte, fand seine Motive meist auf dem Wasser...

Hamburger Abendblatt, Kultur, 19.08.2010

 

 

WULF KIRSCHNER
TOMISLAV LAUX
ROLF ROSE
JAN DE WERYHA


23. SEPTEMBER - 30. OKTOBER 2010

WULF KIRSCHNER: Tetraeder. 2002. Schiffbaustahl geschweißt. 21 cm gleichseitig
TOMISLAV LAUX: Bild Nr. 63. 2008. Öl auf Leinwand. 67 x 93 cm
ROLF ROSE: Ohne Titel. 2010. Acryl auf Leinwand. 60 x 100 cm
JAN DE WERYHA: Ohne Titel. 2001. Holz. 105 x 33 x 105 cm

Hamburger Künstler der Konkreten Kunst

Wulf Kirschner ist einer der vier Hamburger Vertreter der minimalistischen Kunst, die ab heute ihre Arbeiten in der jungen Galerie Heike Hinkelmann (Barmbeker Straße 181) ausstellen. Neben ihm zeigen Jan de Weryha, Rolf Rose und Tomislav Laux Skulpturen aus Schiffbaustahl, Holzobjekte und Lebendigkeit ausstrahlende Gemälde...

Hamburger Abendblatt, Kultur, 22.09.2010

 

Wulf Kirschner greift in seiner Plastik auf streng geometrische Grundformen zurück. Seine Arbeiten bestehen aus unendlichen Reihen aufgeschweißter Elektroden als skripurales Gestaltungselement, die die Fläche teilen und strukturieren.

In seiner Werkserie "100 Bilder" konzentriert sich Tomislav Laux einzig auf die Farbe und ein Rechteck als bildnerisches Element.

In den Bildobjekten Rolf Roses ist die Farbe Darstellungsgegenstand. Indem er die aufgetragene Farbe mit Rakeln durchkämmt,  untergräbt er die Strenge der Monochromie und erreicht eine Rythmisierung der Bildfläche.

Jan de Weryha erhält die ursprüngliche Materialwirkung des Holzes. Seine mediativen Objekte sind einfache Kompositionen, die rauhe Schönheit und rohe Technik ausstrahlen.

 

 

BERTIL SJÖBERG
MALEREI

05. NOVEMBER - 11. DEZEMBER 2010

EINFÜHRENDE WORTE ZUR VERNISSAGE

DR. THOMAS GÄDEKE

Bertil Sjöberg: Ohne Titel. 1960er Jahre. Aquarell/Tusche. 12 x 16 cm

Bertil Sjöberg (1914-1999) studierte Malerei an der Königlich Dänischen Kunstakademie Kopenhagen. Er lebte in Schweden und auf Ibiza,wo er mit Heinz Trökes, Hans Laabs u.a. die Grupo Ibiza 59 gründete. Bertil Sjöbergs Werk ist dem Surrealismus zuzuordnen, doch spiegelt sich in seiner Malerei auch der Einfluss des Informell und des Tachismus.

 

 

KLAUS KRÖGER

ZUM 90. GEBURTSTAG

17. DEZEMBER 2010 – 29. JANUAR 2011

EINFÜHRENDE WORTE ZUR VERNISSAGE

UWE SCHNEEDE

 

Klaus Kröger: Datumsbild 93. 1993. Acryl auf Leinwand. 130 x 120 cm

Klaus Krögers Bilder sind kraftvoll, aggresssiv, expressiv. Von ungeheurer Präsenz fordern sie den Betrachter heraus. Krögers Werk ist dem Informell zuzuordnen, doch hat der Individualist nie ganz auf den Gegenstand verzichtet. Seine ausgestrichenen "Köpfe" sind schablonenhafte Symbole der menschlichen Gestalt, Zahlen und Wörter werden von dem Maler wie Hiebe auf das Schwarz und Weiß seiner Leinwände und Pappen gesetzt.

Kröger studierte am Hamburger Baukreis, nahm 1964 an der documenta III in Kassel teil, erhielt 1982 den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg und war 1986  Ehrengast der Villa Massimo in Rom. 1995 und 1985 zeigte die Kunsthalle Hamburg Klaus Kröger in einer Einzelausstellung.

Vom 5. Februar bis Ende August 2011 wird Klaus Kröger in der Galerie der Gegenwart der Kunsthalle Hamburg gezeigt. In der Ausstellung „Übermalt. Verwischt. Ausgelöscht. Das Porträt im 20. Jahrhundert“ wird das Werk Klaus Krögers eingereiht neben WOLS, Cy Twombly,  Arnulf Reiner, Francis Bacon, Alberto Giacometti, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz.


Gefährliche Gemälde

Er hat nie Mainstream-Kunst hervorgebracht, sondern sich eher daran gerieben. Schon seine abstrahierten Landschaftsdarstellungen waren in ihrer konzentrierten Farbreduktion in Grau/Schwarz/Dunkel ein Affront gegen die kompakte Medienbilderflut der Nachkriegszeit, und verhalfen ihm dennoch 1964 zu einer Einladung auf die documenta Kassel… Seine Kopf-, Datums- und Zahlenbilder sind von Unangepasstheit und Destruktion durchdrungen…

O.T.   Magazin für Kunst I Architektur I Design       
Dezember 10 I Januar 11    Charlotte Brinkmann

 

Dunkle Moderne

Was ist geschehen, dass der Name Klaus Kröger nicht jedem geläufig ist, der sich für die Malerei des 20. Jahrhunderts interessiert? Warum wird er nicht in einem Zug mit den Großmeistern des dunklen Informel, mit Tapiés und Soulages genannt? Auch jetzt, da der 1920 in Berlin geborene Kröger gestorben ist, ist es nicht zu spät für einen neuen Blick auf seine Malerei…

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. November 2010, nma     

 

Der streitbare Maler Klaus Kröger

Am ersten Weihnachtsfeiertag wäre Klaus Kröger 90 Jahre alt geworden. Der documenta Teilnehmer zählt zu den wichtigsten regionalen Künstlern der Nachkriegszeit. Die GALERIE HEIKE HINKELMANN in der Barmbeker Straße erinnert ab Donnerstag mit einer Ausstellung an den streitbaren Maler… Die Ausstellung würdigt den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstler. Ein Vorgeschmack auf eine Gruppenschau in der Galerie der Gegenwart der Kunsthalle Hamburg, die im Februar seine Bilder neben Arbeiten von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz zeigen wird…

NDR, Hamburg Journal, Kulturtipp, 14.12.2010
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj8855.hmtl

 

Klaus Kröger
Ausstellungseröffnung Galerie Heike Hinkelmann, 16. Dezember 2010

Klaus Kröger, zu dessen 90. Geburtstag diese Ausstellung geplant war, die nun zu einer ersten posthumen Ehrung wird,…  hat sein künstlerisches Werk ungeachtet aller Widrigkeiten mit größter Konsequenz auf bewundernswerte Weise wieder und wieder fortgesetzt, radikal in der Abgeschiedenheit…

Klaus Kröger arbeitete nicht nur auf der Leinwand, erarbeitete auch  mit  ihr. Risse, Faltungen, Falze, Überklebungen, Abschabungen zeugen von emotionalen Kämpfen mit der Leinwand. Zugleich sind sie symbolische Verletzungen, Wunden, auch Pflaster. Es ist die dauernde Verzweiflung, die aus diesen Bildern spricht, es sind die Zweifel an der Kunst und die Zweifel an der menschlichen Existenz.

Wir haben dieses Werk hier also noch einmal in Auszügen vor  uns: das Schwarz, die Köpfe, die wuchtig aufgetragenen Tagesdaten und die Wörter.

Das sind die Hauptelemente dieser düsteren Kunst, die jedoch auch ganz andere als nur düstere Züge hat. Wenn Klaus Kröger einem Selbstbildnis die Sentenz „Von wegen Spitzweg“ überschrieb und damit aller Künstlerromantik das wahre Künstlerelend entgegenhielt, oder wenn er auf einen schwarz-rot-gelben Fond mit weißen Lettern „Kröger malt für Deutschland“ auftrug, dann überwältigte sein Sarkasmus, zuweilen auch seine Wut über den Zustand der Welt und vor allem des Kunstbetriebs demonstrativ den ganzen Pessimismus, dann rief er sich selbst bildnerisch Überlebensmut zu.

Dem Auslöschen eines Kopfes, dem Ausstreichen durch ein weißes Kreuz, also der existentiellen Ausweglosigkeit antwortete so gelegentlich die aufmüpfige Energie, und zuweilen, wenn er groß ein „Ich“ auf die Leinwand setzte, behauptete er sich und seine Kunst gegen alle Widerstände. Seine Kunst ist und bleibt erschreckend, erschütternd, aber sie ist doch auch beeindruckend durch ihre vitale Widerständigkeit…

Prof. Dr. Uwe M. Schneede, Auszug aus der Eröffnungsrede, 16. Dezember 2010

 

 

2011

 

                                                               LANDSCHAFTEN

                                                                 ANNE KÖHLER
                                                               TOMISLAV LAUX
                                                              HEINRICH G. NOÉ
                                                             OTTO NEUMEISTER
                                                                VOLKER MEIER
                                                             PETER REITBERGER
                                                                 ROLF ZANDER

                                                     10. FEBRUAR - 19. MÄRZ 2011

                                            EINFÜHRENDE WORTE ZUR VERNISSAGE

                                                      PROF. DR. JÖRGEN BRACKER

 

Tomislav Laux: Landschaftsikone. 1992. Öl auf Malpappe. 46,7 x 46,7 cm

                                                                      

                                                             

                                                             FRITZ GEHRING
                                                                    OP-ART

                                                          DEBÜTAUSSTELLUNG

                                                       25. MÄRZ - 30. APRIL 2011

Fritz Gehring: Ohne Titel. 1964. Tusche auf Malpappe. 28 cm

 

                                                   

 

                                                           MANFRED BESSER

                                                       06. MAI - 11. JUNI 2011

 

Manfred Besser: Hafenimpression. 2011. Acryl auf Malpappe. 15 x 25 cm

In seiner Sicht der Stadt geht es Manfred Besser vor allem um die akzente-setzenden Strukturen von Häusern, Brücken und Kränen... Markante Gebäude-Aufrisse und Eisenkontruktionen der Hafeneinrichtungen bilden das Grundmuster seiner Bilder aus schwarzen Balken und farbigen Flächen... die expressiven Bilder sind durch die Erfindung der abstrakten Kunst hindurchgegangen. Sie haben die Erfahrungen der gestischen und Flächenmalerei aufgenommen und wieder in eine gegenständliche Kunst zurückgeführt... Erinnerungen an die Werke der Abstraktionsmalerei werden wachgerufen, insbesondere an die Schwarz-weiß-Bilder von Franz Kline...

Textauszug: "Im Focus: Hamburger Hafen" von Günter Gerken 

 

 

RAUM 1

ANNETTE WIMMERSHOFF

PAPIEROBJEKTE


RAUM 2

GERD FESTESEN

KARL GORIS

KLAUS KRÖGER

TOMISLAV LAUX


17. JUNI - 23. JULI 2011

MUSIKALISCHES EREIGNIS ZUR VERNISSAGE

URAUFFÜHRUNG "RUDEPOÊMA FÜR KLAVIER" VON DOMINIQUE GORIS

AM KLAVIER: DOMINIQUE GORIS

 



oben:

Karl Goris: Portrait.1981. Öl/Leinwand. 140 x 100 cm
Annette Wimmershoff: Ringschneider. 2002. Karton/Washi/Öl. 64 x 45 x 36 cm
Gerd Festesen: Ohne Titel. 1980er Jahre. Holz/Farbe. 42 x 57 x 12 cm

unten:

Klaus Kröger: Kopf 26.5.1995. Acryl/Holz. 66 x 51 cm
Tomislav Laux: Nr. 62. 2008. Öl/Leinwand. 93 x 67 cm
Klaus Kröger: Kröger malt für Deutschland. 1982. Öl/Leinwand. 135 x 105 cm

 

                                     

                                                            FRANZ BERNHARD

                                                             FLORIAN KÖHLER

                                              12. AUGUST - 17. SEPTEMBER 2011

 

FRANZ BERNHARD: Bogenfigur. 2001. Holz/Eisen. WV 504. 13x82x18 cm
FLORIAN KÖHLER: Goldbekufer. 1994. Öl/Leinwand: 80x100 cm

 

 

                                                              PAVEL RICHTR

                                             23. SEPTEMBER - 29. OKTOBER 2011

                                           EINFÜHRENDE WORTE ZUR VERNISSAGE 

                                                              THOMAS SELLO

 

PAVEL RICHTR: 381 nr. 1992. Acryl/lack/Pigmentmarker/Leinwand. 150 x 210 cm