KARL GORIS

Karl Goris: Portrait. 1981. Öl auf Leinwand. WV 38. 140 x 100 cm
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Karl Goris (1927 Heerlen/Holland - 1983 Hamburg) begann seine künstlerische Laufbahn bei Paul Thesing in Darmstadt, dem Leiter der Werkstätten für Bildende Kunst. 1949 - 1951 setzte er das Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Theo Ortner fort. 1965 wurde er mit dem Kunstpreis Böttcherstraße in Bremen ausgezeichnet.

Ab 1958 konzentrierte sich Karl Goris auf das Bild des Menschen unserer Zeit. In einer Serie von teils großformatigen Bildern huldigt er Samuel Beckett. Die Figuren verkörpern die absolute Freiheit, die im Beckettschen Sinn nicht genutzt werden kann, die Sinnlosigkeit menschlichen Tuns.

Die malerischen Mittel hat Goris vereinfacht und zugleich differnziert. Hans Theodor Flemming beschreibt dies: "Alles scheint bis zum Äußersten reduziert und doch entfalten sich die Formen von Form und Raum und Farbtöne innerhalb der selbst gesetzten Grenzen ungemein reich und vielfältig. Konzentration und Vereinfachung gehen nicht zu Lasten von Phatasie und Tiefe." 


ÖFFENTLICHE SAMMLUNGEN

Kunsthalle Hamburg
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